Umweltpatenschaft

Im April 2004 wurde mit der Realschule Isny eine Umweltpatenschaft besiegelt, die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Klassenstufe 5 heranführen soll, sich für den Naturerlebnisweg zu engagieren.

Dabei stehen nicht allein die Pflege und die Sensibilisierung für die Schönheiten der Natur im Mittelpunkt, sondern auch ein soziales Engagement für das harmonische Miteinander und Füreinander aller Menschen.
Diesem Anspruch soll unter anderem in Kürze auch in den neuen Lehrplänen für Realschulen stärker Rechnung getragen werden.


Soviel Engagement zum Wohl für Mensch und Umwelt muss natürlich auch honoriert werden und so stellte die Allianz Umweltstiftung im Rahmen ihres Regionalprojekts "Aktion Blauer Adler" der Klasse 5a in Jahr 2004 einen Betrag in Höhe von 500 € zur Verfügung.
Die Patenschaft mit der Allianz Umweltstiftung ist für die Schüler der Realschule Isny ein langfristig angelegtes Projekt.




Führungen

Gegenwärtig erarbeiten einige behinderte Bewohner des Stephanuswerks Isny in Zusammenarbeit mit dem ausführenden Landschaftsarchitekten Erhard Bolender die Grundlagen, um für interessierte Gruppen Führungen anbieten zu können, die von Rollstuhlfahrern selbst angeboten werden sollen. Weitergehende Informationen erhalten Sie hier.



Bundespreis

Hohe Auszeichnung für Isnyer Naturerlebnisweg


Im Rahmen einer Feierstunde, die vom Deutschen Tourismusverband ausgerichtet wurde, wurden die Preise des Wettbewerbs „Willkommen im Urlaub – Familienzeit ohne Barrieren“ übergeben.

Der behindertengerechte Isnyer Naturerlebnisweg am Bleichenweiher wurde mit Silber ausgezeichnet.
Das Jahr 2003 war das „Europäische Jahr der Menschen mit Behinderung“.

Dies war der Anlass für das Bundesfamilienministerium, den Wettbewerb auszuloben.
Ingesamt 166 Orte und Betriebe aus ganz Deutschland haben sich am Wettbewerb beteiligt. Eine Jury aus Vorstandsmitgliedern von Bundesverbänden und Ministerien bereiste davon 80 Orte und Objekte.

                                                                                       Parl. Staatssekretärin Christel Riemann-Hanewinckel;
                                                                                       Dirk Holst, Stephanuswerk Isny;
                                                                                       Otto Burkhart, Kurgeschäftsführer Isny;
                                                                                       Erhard Bolender, Landschaftsarchitekt;
                                                                                       Rudi Daumann, Stadtbauamt Isny;
                                                                                       Thilo Brauner, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes                                                                                        (von links nach rechts
)

Nach einer Prüfung auf Herz und Nieren können sich nun zwischen Ostsee und Alpen fünf Orte mit Gold und 10 Orte mit Silberplaketten schmücken.
Der Isnyer Naturerlebnisweg wurde wegen seiner integrativen Funktion und Attraktivität ausgezeichnet.
Er eignet sich für Behinderte und Nichtbehinderte gleichermaßen.
Entscheidend ermöglicht wurde der Bau des 3,3 Kilometer langen Rundweges durch eine großzügige Unterstützung der Allianz Umweltstiftung.


Zusammen mit der Kofinanzierung durch das Modellprojekt Plenum Allgäu-Oberschwaben und der Stadt Isny ergab dies den finanziellen Grundstock für das Projekt.
Die Realisierung war möglich durch ein konstruktives Zusammenspiel dieser Förderer, des Stephanuswerks Isny, der Evangelischen Kirchen- und Hospitalpflege und einer engagierten Arbeitsgruppe von behinderten Menschen, allen voran der Behindertenbeauftragte der Stadt Isny Jürgen Schlichter.
Die Planung des Projektes lag in den Händen des ortsansässigen Landschaftsarchitekten Erhard Bolender.
Diese gelungene Teamarbeit führte nun zum Erfolg auf Bundesebene.


Das Projekt wurde in Berlin mit folgendem Wortlaut gewürdigt:


„Ein echter, ausgefallener Naturerlebnisweg, angelegt für gehbehinderte Gäste und Rollstuhlfahrer.
Toll nutzbar auch für Familien mit kleinen Kindern und Kinderwagen.
Informative und ideenreiche Stationen machen den Weg zu einer unvermuteten Attraktion.
Die pädagogischen Hilfsmittel bringen den Gästen das Naturerlebnis näher.
Sie wurden mit Bedacht ausgewählt – und haben Pfiff.“